Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER): Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete



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LEADER 2007- 2013

Die Europäische Union und das Land Baden-Württemberg fördern gemeinsam Entwicklungsstrategien für den ländlichen Raum. LEADER ist ein Förderinstrument zur Stärkung und Weiterentwicklung ländlicher Gebiete. Das vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz und im Rahmen des Maßnahmen- und Entwicklungsplans Ländlicher Raum 2007-2013 (MEPL II) ausgestaltete Programm hat das Ziel, diesen Lebens- und Wirtschaftsräumen neue Impulse zu geben. Zur Umsetzung wurden lokale Aktionsgruppen in den ausgewählten LEADER-Gebieten eingerichtet. Die Auswahl der LEADER-Gebiete erfolgte durch einen Wettbewerb der besten Ideen. Der gebietsbezogene Entwicklungsansatz durch gezielte Förderung strukturverbessernder und innovativer Projekte in abgegrenzten Gebieten und der Projektansatz von unten nach oben, das sog. "Bottom-up"-Prinzip, sind fester Bestandteil von LEADER.

Für LEADER werden in den Jahren bis 2013 von der Europäischen Union rund 31,5 Mio. Euro für Baden-Württemberg bereitgestellt. Nach den Bestimmungen der EU müssen Mittel des Landes und der Kommunen in etwa der gleichen Höhe zur Kofinanzierung der Maßnahmen aufgebracht werden.

Alexander Bonde, Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz

"Die Europäische Union unterstützt mit LEADER modellhafte Projekte im Ländlichen Raum. LEADER ist durch den „Bottom-Up-Ansatz“ gekennzeichnet. Das bedeutet, die Menschen vor Ort entscheiden in Aktionsgruppen darüber, welche Strategien und Projekte in ihrer Region mit EU- und Landesmitteln gefördert werden. Die bisher umgesetzten Vorhaben zeigen, wie wertvoll es ist, wenn sich Bürgerinnen und Bürger für die Region einsetzen. Wir werden deshalb im Rahmen unserer Möglichkeiten den LEADER-Prozess unterstützen, um so den Ländlichen Raum gemeinsam mit den Menschen vor Ort zukunftsgerecht weiter zu entwickeln."

 

Ansätze von LEADER

·         Förderung beispielhafter Initiativen für die Entwicklung des ländlichen Raums

·         Breite Bürgerbeteiligung als Motor für Projektideen und -umsetzung

·         Unterstützung von Maßnahmen mit Vorbildcharakter, die auf andere Regionen des ländlichen Raums übertragbar sind

·         Intensivierung des Erfahrungsaustausches und des Transfers von Know-how

·         Unterstützung von Projekten über Grenzen hinweg, die von lokalen Akteuren verschiedener europäischer Länder gemeinsam angestoßen und durchgeführt werden

·         Förderung nur in LEADER-Gebieten möglich

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Ausführliche Informationen bei der Koordinierungsstelle LEADER