Pressemitteilung 179/2011
Baden-Württemberg untersucht Raps-Saatgut auf gentechnisch veränderte Bestandteile - Alle Proben ohne Befund
Minister Alexander Bonde: „Felder im Land müssen frei von Gentechnik bleiben“
22.08.2011 „Der Pflanzenbau in Baden-Württemberg muss frei von Gentechnik bleiben. Die Landesregierung lässt deshalb im Rahmen eines Saatgut-Monitorings Saatgut von Raps vor der Aussaat auf Verunreinigungen mit gentechnisch verändertem Material untersuchen. Die 60 dieses Jahr ausgewerteten Proben zeigten keinerlei Auffälligkeiten“, sagte der baden-württembergische Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Alexander Bonde, am Montag (22. August 2011) in Stuttgart. Das mit der Untersuchung beauftragte Landwirtschaftliche Technologiezentrum in Karlsruhe habe keine gentechnisch veränderten Bestandteile feststellen können. Die Untersuchungen seien rechtzeitig vor der Aussaat abgeschlossen worden.
Gentechnisch veränderter Raps wird weltweit in erheblichem Umfang in gentechnisch veränderten Varianten angebaut. Da Saatgut international gehandelt wird, kommt es immer wieder zu Verunreinigungen von gentechnikfreiem Saatgut. Der Anbau von gentechnisch verändertem Raps ist in Deutschland nicht erlaubt. Saatguthersteller untersuchen ihr Saatgut routinemäßig. Das Saatgutmonitoring des Landes ergänzt die Anstrengungen der Saatgutwirtschaft.
Weitere Informationen zum Thema Landwirtschaft finden Sie auf der Internetseite des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz unter
www.mlr.baden-wuerttemberg.de .
