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Ernährungs-Notfallvorsorge

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Ernährungsnotfallvorsorge: Was ist das?

Staatliche Vorsorge - so sorgt der Staat für Sie vor

Der Überfluss von heute bewahrt uns nicht vor dem Mangel von morgen.

Deshalb hat es sich der Staat zur Aufgabe gemacht, im Rahmen der Daseinsvorsorge die ausreichende und geordnete Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln sicher zu stellen und Versorgungskrisen vorzubeugen.

Der Staat kommt dieser Aufgabe bei der Umsetzung der Agrar- und Ernährungspolitik nach insbesondere durch Beratung, Förderung und Öffentlichkeitsarbeit.

Der Staat hat darüber hinaus die Aufgabe, im Krisenfall die Versorgung der Bevölkerung zu sichern.

Zur Bewältigung von Versorgungskrisen im Spannungs-, Bündnis- und Verteidigungsfall hat der Gesetzgeber das Ernährungssicherstellungsgesetz erlassen.

Versorgungskrisen sind aber auch in Friedenszeiten denkbar. Naturkatastrophen, Terroranschläge, Reaktorunglücke wie das von Tschernobyl oder vergleichbare Ereignisse könnten dazu führen. Deshalb ist im Ernährungsvorsorgegesetz geregelt, welche staatlichen Maßnahmen in einer solchen Krisensituation zu ergreifen sind. Sofern eine Versorgungskrise nicht über den freien Markt bewältigt werden kann, bilden diese Gesetze die Grundlage für bedarfsgerechte staatliche Lenkungsmaßnahmen, um eine ausreichende Versorgung der Bevölkerung mit Erzeugnissen der Land- und Ernährungswirtschaft zu sichern.

Einen Überblick über die rechtlichen Grundlagen im Zusammenhang mit der Staatlichen Vorsorge im Krisenfall erhalten Sie hier:
Icon Überblick über rechtliche Grundlagen

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