Waldland Baden-Württemberg
Baden-Württemberg zählt mit rund 13.600 km2 Wald (rund 38 % der Landesfläche) zu den waldreichsten Bundesländern in Deutschland (Abb. Ergebnis nach der zweiten Bundeswaldinventur).
Das war nicht immer so. Bis etwa 1800 war Holz der Rohstoff Nummer 1 und Motor der gesamten Volkswirtschaft. Darunter hatten die Wälder zu leiden, Ausbeutung und Rodungen hinterließen tiefe Spuren in der Landschaft. Als Folge drohte eine Holznot. Daher entstanden strenge Forstgesetze. Der Wald sollte erhalten und verstärkt wieder aufgeforstet werden. Das Resultat: Seit 1800 bis heute nahm der Wald um etwa 3.000 km2 zu. In den vergangenen 10 Jahren betrug die Zunahme aus Erstaufforstungen im Durchschnitt jährlich etwa 3 km2. Hinzu kommen weitere Waldflächenzunahmen durch natürliche Sukzession. Meistens liegt der Zugang jedoch im ländlichen, ohnehin waldreichen und dünnbesiedelten Raum, während in den dichtbesiedelten Gebieten der Wald eher leicht abnimmt.

