Presseinformation
Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL:"Kräuter und Heilpflanzen haben einen Nutzen bei der Gesundheitsvorsorge und der Therapie"
Neue Wege der Gesundheitsvorsorge
08.09.2009 "Kräuter und Heilpflanzen spielen sowohl in der heutigen Medizin, als auch im täglichen Gebrauch, zum Beispiel beim Kochen in vielen Familien eine zunehmende Rolle. Deshalb ist es wichtig, dass die Qualität und die Information für den Verbraucher stimmen", sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, am Dienstag (8. September) bei einer Journalistenreise zum Thema Kräuter in Magstadt (Kreis Böblingen).
"Heute werden in der Bundesrepublik Arznei-, Kosmetik- und Gewürzpflanzen auf einer Anbaufläche von insgesamt 10.000 Hektar produziert, davon 200 bis 300 Hektar in Baden-Württemberg. Dies entspricht einem Anteil an der Rohstofferzeugung in Deutschland von zirka zehn Prozent, in diesem Marktbereich könnten jedoch noch Entwicklungschancen gesehen werden", informierte die Staatssekretärin. Im bundesweiten Vergleich liege Baden-Württemberg mit zirka 40 vor allem mittelständischen Unternehmen bei der Verarbeitung von Arznei-, Kosmetik- und Gewürzpflanzen an der Spitze.
Für die anspruchsvolle Produktion von Arznei- Kosmetik- und Gewürzpflanzen seien Spezialkenntnisse sowie eine gewisse Erfahrung im Anbau notwendig. Der Anbau verschiedener Arten gehe zudem meist mit einem großen Zeitaufwand einher und sei deshalb ein bedeutender Arbeits- und Kostenfaktor. "Aber auch in der Verarbeitung steckt viel Detailwissen, so sind Wirkstoff-Analysen zur Beurteilung der heilsamen Wirkung genauso notwendig wie das Wissen um die richtige und schonende Verarbeitung, um diese Wirkung auch im Endprodukt zu erhalten", erklärte Gurr-Hirsch.
