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Pressemitteilung 50/2010

Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL: "Garten- und Landschaftsbau hat Zukunft"

Mitgliederversammlung des Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau in Rastatt / Engagement im Bereich Berufsausbildung gewürdigt

13.03.2010 "Die Unternehmen des Verbandes Garten- und Landschaftsbau haben in der Vergangenheit nicht nur viel in Maschinen und Gebäude investiert, sondern vor allem in ihre Mitarbeiter. Die Aus- und Fortbildung hat in diesen Unternehmen einen hohen Stellenwert", sagte die Staatssekretärin im baden-württembergischen Ministerium für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, am Samstag (13. März) anlässlich der Mitgliederversammlung des Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau in Rastatt.

So seien mittlerweile in den Verbandsunternehmen mehr als ein Drittel der Auszubildenden des gesamten Agrarbereichs beschäftigt. Zusätzlich seien im vergangenen Jahr noch 367 Gartenbaufachwerker ausgebildet worden. "Die Bereitschaft und das Engagement der Betriebe waren und sind eine wichtige Grundlage für die Zukunftsfähigkeit des Garten- und Landschaftsbaus", betonte die Staatssekretärin.

Eine Nachwuchswerbekampagne und das Ausbildungszentrum für den Garten- und Landschaftsbau an der Lehr- und Versuchsanstalt für Gartenbau (LVG) Heidelberg seien herausragende Beispiele für gutes berufsständiges Engagement. Das Land Baden-Württemberg habe in der Vergangenheit die Anliegen des Verbandes unterstützt und werde dies auch weiterhin tun. "Die Stärkung unserer mittelständischen Unternehmen ist ein wichtiges Anliegen des Landes. Insbesondere wenn deren Hauptanliegen die Schaffung von fairen Wettbewerbsbedingungen ist", verdeutlichte die Staatssekretärin.

Trotz eines deutlichen Rückgangs des Konsumverhaltens der deutschen Verbraucher aufgrund der Finanz- und Wirtschaftskrise, wären die Perspektiven für den Garten- und Landschaftsbau sehr gut. "Die Menschen konsumieren fortan bewusster und setzen Qualität vor Quantität. Das ist eine Chance für die Unternehmen des Verbandes", so Gurr-Hirsch.

Der Garten- und Landschaftsbau trage darüber hinaus wesentlich zum Gelingen von Landesgartenschauen bei. Das große Interesse am Landesprogramm sei der beste Beweis dafür, dass sich die baden-württembergischen Städte und Gemeinden der positiven Wirkung von öffentlichem Grün bewusst seien und daher auch in Zeiten knapper Finanzen in diesen Bereich investieren. "Investitionen in 'Grün' sind Investitionen für die Zukunft, insbesondere in die Zukunft unserer Kinder", betonte die Staatssekretärin.

Weitere Informationen zum Thema 'Gartenbau' sind auf der Internetseite des Ministeriums für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz unter Icon www.mlr.baden-wuerttemberg.de zu finden.