Sie sind hier: StartseiteServicePressePressemitteilungen > Pressemitteilung 49/2010

Pressemitteilung 49/2010

Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL: "Erhaltung der biologischen Vielfalt hat oberste Priorität"

NaturTageBuch-Preisverleihung in Stuttgart / Würdigung der Preisträger

13.03.2010 "Über 6000 Kinder zwischen acht und zwölf Jahren haben sich 2009 in Baden-Württemberg am NaturTageBuch beteiligt. Dies zeigt deutlich die Aufgeschlossenheit der Kinder für Naturschutzthemen", sagte die Staatssekretärin im baden-württembergischen Ministerium für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, am Samstag (13. März) anlässlich der 17. landesweiten NaturTageBuch-Preisverleihung 2009 in Stuttgart.

Das Internationale Jahr der Biologischen Vielfalt biete die Chance, die Bevölkerung und die Entscheidungsträger in der freien Wirtschaft wieder stärker für das Thema Naturschutz zu sensibilisieren. So soll dieses Jahr dazu genutzt werden, die Weichen für einen wirksamen internationalen Schutz der Biodiversität und ihrer nachhaltigen Nutzung zu stellen. Es sei wichtig, in die Erhaltung von Ökosystemen und Arten zu finanzieren und einen fairen und gerechten Interessenausgleich zwischen Industrie- und Entwicklungsländern sicherzustellen. Grundlegend sei darüber hinaus ein weltweites Netz an Schutzgebieten. "Vor allem aber brauchen wir Unterstützung darin, die Bedeutung der biologischen Vielfalt besser zu erklären und besser zu kommunizieren", betonte die Staatssekretärin. Das NaturTageBuch sei ein sehr guter Schritt in diese Richtung.

Der Wettbewerb stehe jedes Jahr unter einem besonderen Schwerpunkt. Im Jahr 2009 sei dies das Thema 'Die Schmetterlinge' gewesen. Im Rahmen der Preisverleihung werden 165 Kinder für ihre NaturTageBücher ausgezeichnet. "Die Kinder haben mit ihrer Teilnahme am Wettbewerb wertvolle Erfahrungen gesammelt. Die wichtigste hierbei ist sicherlich das Verantwortungsbewusstsein für unsere Natur. Das NaturTageBuch umfasst somit weit mehr als reine Naturbildung", so Gurr-Hirsch.

Baden-Württemberg habe mit seinen Grundlagewerken nicht nur schöne und preisgekrönte Bücher produziert, sondern mit dem Artenschutzprogramm für viele Arten und deren Lebensräume Vorbildliches geleistet. "Wir haben eine unermessliche Naturvielfalt. Wenn wir aber den Reichtum an Arten, Lebensräumen und genetischen Ressourcen vernichten, gefährden wir zugleich unsere eigene Existenzgrundlage", betonte die Staatssekretärin. Aus diesem Grund habe für die Landesregierung die Erhaltung der biologischen Vielfalt durch Schutz und nachhaltige Nutzung oberste Priorität.