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RAMSAR

Die Ramsar-Konvention ist ein internationales Übereinkommen zum Schutz von Feuchtgebieten internationaler Bedeutung, insbesondere als Lebensraum für Wat- und Wasservögel. Die Konvention ist nach der Stadt Ramsar im Iran benannt, in der 1971 die Verhandlungen zu dem Abkommen stattfanden. Es handelt sich um das älteste und bedeutendste globale Naturschutzabkommen, das bisher von 160 Staaten unterzeichnet wurde. Die Zahl der Ramsar-Gebiete umfasst weltweit bislang 1.890 Gebiete mit einer Gesamtfläche von über 185 Mio. ha.

Deutschland trat dem Ramsar-Abkommen 1976 bei und hat bisher 35 Ramsar-Gebiete benannt. In Baden-Württemberg liegen die drei Ramsar-Gebiete "Wollmatinger Ried" (767 ha) und "Mindelsee" (459 ha) sowie seit August 2008 das grenzübergreifende Ramsar-Gebiet "Oberrhein - Rhin supérieur" (Anteil Baden-Württemberg 25.117 ha, Anteil Elsaß 22.413 ha).


Der Oberrhein wurde auf baden-württembergischer und elsässischer Seite vom Sekretariat der Ramsar-Konvention (Gland, Schweiz) am 28. August 2008 wegen seiner überragenden Naturausstattung, seiner kulturellen Bedeutung und seiner hydrologischen Funktionen als Feuchtgebiet internationaler Bedeutung und weltweit 10. grenzübergreifendes Ramsar-Gebiet anerkannt.
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La bande rhénane du Rhin supérieur s’est vue décerner par le secrétariat de la Convention de Ramsar (Gland, Suisse), en date du 5 septembre 2008, le label de zone humide d’importance internationale au titre des zones humides. Cette distinction consacre la grande richesse de ces milieux, leur importance culturelle et leurs fonctions hydrologiques.
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