Pressemitteilung 315/2002
Minister Willi Stächele MdL: " Regionalinitiativen im Land vorbildlich"
Zwei baden-württembergische Preisträger beim bundesweiten Wettbewerb
"natürlich regional!"
30.10.2002 "Mit unseren Initiativen zu regionalen, umweltverträglichen sowie nachhaltigen Entwicklung und Erzeugung von Lebensmitteln /sind wir in Baden-Württemberg auf dem richtigen Weg", stellte der Minister für Ernährung und Ländlichen Raum, Willi Stächele MdL, am Mittwoch, (30. Oktober) in Stuttgart fest. "Zwei von fünf Preisträgern beim bundesweiten Wettbewerb "natürlich regional!", die aus Baden-Württemberg kommen, bestätigen dies", so Stächele. Das PLENUM-Projekt "Käsküche" in Isny im Allgäu (Landkreis Ravensburg) belegte den ersten Platz, die Erzeugergemeinschaft "Junges Weiderind" aus Bernau im Schwarzwald (Landkreis Waldshut) den dritten. Bei "natürlich regional!" werden Regionalinitiativen ausgezeichnet, die in vorbildlicher Weise Regionalität, Umwelt- und Naturschutz sowie Qualitätssicherung vereinen. Den Wettbewerb führt der Naturschutzbund (NABU) gemeinsam mit dem Deutschen Verband für Landschaftspflege (DVL) seit mehreren Jahren durch. Der erste Preis ist mit 1.000 Euro, der dritte mit 500 Euro dotiert.
Die "Käseküche", erzeugt hochwertige, regionale Milchprodukte. Der Wettbewerbssieger legt großen Wert auf die Vernetzung von Naturschutz, Heimatverbundenheit, Pflege der Kulturlandschaft und gesunder Ernährung. Die Initiative ist Teil von PLENUM, dem "Projekt des Landes zur Erhaltung und Entwicklung von Natur und Umwelt". "Der baden-württembergische Weg mit PLENUM wird durch diesen Siegerplatz ausdrücklich bestätigt", betonte der Minister. "Das Ziel von PLENUM, die nachhaltige, natur- und umweltverträgliche Entwicklung sowie die gleichzeitige Stärkung der Regionen wird dadurch bundesweit anerkannt", sagte Stächele.
Auch der dritte Preis geht nach Baden-Württemberg - an die Erzeugergemeinschaft "Junges Weiderind" in Bernau im Schwarzwald. Bereits 1993 wurde die Gemeinschaft von Landwirten aus dem Landkreis Waldshut ins Leben gerufen. Die Initiative will durch extensive Rinderhaltung die Weidewirtschaft im Südschwarzwald fördern und die Landwirtschaft erhalten. Rund 700 Tiere werden von der Erzeugergemeinschaft jährlich erfolgreich regional vermarktet.
