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Mehr Energieeffizienz - Anreize für Verbraucher

Um die Klimaschutzziele 2020 zu erreichen, unterstützt Baden-Württemberg die Vorschläge der Europäischen Kommission zur Energieeffizienz und die damit verbundenen Einsparvorgaben beim Energieverbrauch von 1,5 Prozent pro Jahr. Verbraucherschutzminister Alexander Bonde hat am Donnerstag (2. Februar) in der entscheidenden Endphase der Erarbeitung der Energieeffizienz-Richtlinie in Brüssel Energiekommissar Günther H. Oettinger Unterstützung aus Baden-Württemberg zugesagt.

Zugleich wies Bonde auf die Rolle der Verbraucherinnen und Verbraucher bei Überlegungen zur Energieeffizienz hin. Ein Blick auf den Gesamtverbrauch zeige, dass der Energiebedarf der privaten Haushalte, des Verkehrssektors und von Industrie, Handel und Verwaltung in Deutschland jeweils ein Drittel ausmachten.

Gemeinsam mit Oettinger und europäischen Experten hat Bonde daher in Brüssel diskutiert, wie sich Verbraucher zum Mitmachen motivieren lassen. Bonde sprach sich für einen Maßnahmenmix aus zielgruppenspezifischen Beratungsangeboten, finanziellen Anreizen und mehr Transparenz aus. Erfahrungen aus Skandinavien zeigen zum Beispiel, dass regelmäßige monatliche Abrechnungen das Verbraucherverhalten beeinflussen und zu Einsparungen von sieben bis zehn Prozent führen können.

Icon Pressemitteilung 21/2012

  • Minister Bonde am Rande des Symposiums in Brüssel mit Günther H. Oettinger, Moderatorin Prof. Dr. Lucia Reisch (rechts), Ursula Pachl, stellvertretende Generaldirektorin des Europäischen Verbraucherverbands BEUC und Paul Hodson, Abteilungsleiter für Energieeffizienz der EU-Generaldirektion „Energie“

    Fotos: Felix Kindermann

  • „Der einfachste Weg, Energie zu sparen, führt über mehr Transparenz beim Stromverbrauch“, so Bonde. Baden-Württemberg setzt sich daher für monatliche Abrechnungen ein.